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Aufbereitung von Müllverbrennungsschlacken

Seit Oktober 2013 betreibt die Brantner Gruppe eine Aufbereitungsanlage für Müllverbrennungsschlacken in Hohenruppersdorf, 30 km nördlich von Wien.

Gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben entwickelte Brantner ein weltweit einzigartiges System, mit dessen Hilfe große, kleine und kleinste Metallteile aus Schlacken abgeschieden und damit wieder in den Wertstoffkreislauf rückgeführt werden können. Beim sogenannten Brantner Wet Slag System (BWS) werden die Schlacken gewaschen, schwere Metalle durch ein Dichtetrennsystem abgetrennt und leichte Metalle mit einem NE-Abscheider zurückgewonnen. Zusätzlich wurde für diesen Prozess eine Feinschlacken-Aufbereitungsanlage (FSTP) entwickelt,  mit deren Hilfe schwere Metalle in einer Größe von 0,05 bis 3 mm separiert werden können.

Ziel ist es alle Metalle, die nach der Restmüllverbrennung noch in Aschen und Schlacken enthalten sind, auszusortieren und wieder in den Wertstoffkreislauf rückzuführen. Dadurch können z.B. pro Tonne recyceltem Aluminium bis zu 95% Energie und 3,57 Tonnen CO2 gegenüber Primäraluminium eingespart werden. Die aufbereiteten Schlacken sind nach dem Prozess so sauber, dass diese als gebundene und ungebundene Tragschicht im Straßenbau, als Betonzuschlagstoff oder als Ersatzrohstoff in der Zementerzeugung eingesetzt werden können.

Brantner Entsorgung.Facility Services

Brantner Österreich GmbH
Dr.-Franz-Wilhelm-Straße 2a
3500 Krems an der Donau
T: +43 59 444, F: +43 59 444 4005
E: office.waste(at)brantner.com

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